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1978
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30 Jahre E.C.S.
30 Jahre Liebe zum Stahl
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2008
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Abgesehen von einem zweijährigen
Medizinstudium an der Universität Essen war mein Leben geprägt von der
Auseinandersetzung mit Stahl und Blech. Das ist nicht verwunderlich, denn meine
Stadt - Dortmund - war eine der bedeutendsten Stahlproduktionsstätten Europas.
Meine Karriere begann 1960 als Büromaschinenmechaniker, später reparierte ich
Offset-Druckmaschinen. Dann lernte ich während mehrjähriger Tätigkeit bei Thyssen-Krupp und Hoesch den Stahl im flüssigen Zustand sowie das Prozedere
der Stahlveredelung kennen.
Am 04.Januar 1978 sah ich dann
die erste Steeldrum - Liebe auf den ersten Blick!
Sofort hatte ich mir in den Kopf
gesetzt, ein solches Instrument selbst zu bauen. Ich versuchte, verwarf,
änderte. Nach einem halben Jahr gelang es mir erstmals, dem Blech feine und
warme Töne zu entlocken. Das Erforschen der Geheimnisse des Blechs hörte für mich seitdem niemals auf. Systematisch habe ich die zweite Obertonkategorie analysiert und
dabei wichtige Erkenntnisse gewonnen.
An der Perfektion der Schönheit
arbeite ich nunmehr seit 30 Jahren und ich weiß:
Es geht darum, dem Auge das Sehen
beizubringen, denn die Optik einer Steelpan ist die wichtigste Komponente für
einen schönen Klang.
Über 20 verschiedene Steelpantypen habe ich
inzwischen kreiert.
Soloinstrumente wie die BigMama
oder die Queen, verschiedene Pans für Kinder wie die PixiPan oder die
TeacherPan-Serie, sowie die MeditationPan-Serie. Mit dem Integralen Layout habe
ich - auch anderen Tunern - eine
Anordnung der Tonfelder vorgeschlagen, die allen PanspielerInnen die
Möglichkeit erschließt, ohne Probleme die Stufen 2-5 des Steeldrumorchesters zu
bedienen. Meine besondere Liebe gilt meiner SopranoPan, die schon immer deutlich
anders klang, als alle MelodiePans, die ich bis heute gehört habe.
Schlussendlich ist nach
dreißigjähriger Forschung, Erfahrung und Weiterentwicklung eines
sichergestellt:
Es soll noch besser werden!
Deshalb bleibe ich am Blech...
Ihr Eckhard C. Schulz
P.S.: Wer mehr wissen will über
meine Arbeit - oder mir ein Glas Sekt ausgeben möchte zu meinem Firmenjubiläum
;) - ist herzlich in die Werkstatt eingeladen.
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